Am 17. März 1951 wurde von 18 Personen der Trachtenverein
„Donautaler“ gegründet.
Unser Regensburger Heimatdichter Michael Scheuer wurde als erster
Vorstand bestimmt.
Im Gasthaus „Staudinger Hof“ Regensburg richtete der Verein sein
erstes Vereinsheim ein.
Beim ersten Trachtenfest im August 1951 in Pfarrkirchen
marschierten wir „Donautaler“ mit sieben Paaren in der alten
Oberpfälzer Tracht beim Festzug mit.
In der Herbstgauversammlung 1951 in Landshut wurde der Verein im
Gau Niederbayern und somit im Landesverband Bayerischer Heimat- u.
Volkstrachtenvereine e.V. Sitz München aufgenommen.

Eine Gesangs- und Theatergruppe wurde gegründet, welche große
Erfolge verbuchen konnten.
Als erstes Theaterstück wurde am 3. November 1951 der Kreuzhofbauer
von Michael Scheuer (1.Vorstand) aufgeführt. Auch für das
Regensburger Weihnachtskinderhilfswerk spielten wir „Donautaler“
mehrere Jahre Theater.
Die Gesangsgruppe hatte ihren ersten öffentlichen Auftritt auf
Einladung der Volkshochschule Regensburg.
Am 20.09.1952 wurde Max Bauer zum 1.Vorstand gewählt. Leider
dauerte seine Amtszeit nicht lange. Der Tod riss Ihn plötzlich und
unerwartet am 18.12.1952 aus unserer Mitte.
Johann Wiesbeck sen. als sein Nachfolger und übernahm die
Vorstandschaft.
Im Frühjahr 1954 verlegten die „Donautaler“ ihr Vereinslokal in den
Landshuter-Hof.
Unser jetziger Ehrenvorstand Hans Wiesbeck wurde
am 08.10.1955 zum erstenmal als 1.Vorstand gewählt und hat 20 Jahre
ununterbrochen dieses Amt in hervorragenden Maß ausgekleidet.
Das 5-jährige Gründungsfest, verbunden mit der Fahnenweihe, war
eines der glanzvollen Höhepunkt der „Donautaler“.
Nach der Weihe der Fahne in der St. Cäcilia Kirche fand im
Landshuter-Hof der Festakt und ein geselliger Heimatabend statt. Zu
diesem Jubeläum spielte dieFrauenberger Trachtenkapelle,
unterstützt von der Kelheimer Damenkapelle Als Fahnenmutter konnte
darmals Maria Wiesbeck gewonnen werden.
Die „Donautaler“ wirkten als 43. Verein beim Oktoberfestzug in
München mit.
Beim österreichischen-bayrischen Volksliedersingen in Bischofshofen
im Pongau brachte die Gesangsgruppe den dritten Preis mit nach
Hause.
Das 10-jährige Gründungsfest feierten wir „Donautaler“ in einem
etwas etwas kleineren Rahmen im Landshuter-Hof, welches dort
unserer letztes größeres Fest gewesen sein sollte. Denn unser
15–jähriges Bestehen wurde zu dieser Zeit im neuen Domizil dem
Sportheim der Stadtwerke Regensburg-Püfening begangen. Allerdings
galt auch dies nicht lange als Treffpunkt der „Donautaler“
Durch das Entgegenkommen des Herrn Stadtpfarrers Anton Pöschl
fanden wir eine Unterkunft im Pfarrzentrum St. Bonifaz, wo sich der
Verein noch heute befindet und seine Tanz und Vereinsabende
abhält.
Im großen Pfarrsaal von St. Bonifaz konnte dann auch das 2o-jährige
Gründungsfest mit einem Heimatabend gefeiert werden.
1976 wurde Kurt Steibl zum 1.Vorstand gewählt, der 16 Jahre das
Geschick der „Donautaler“ leitete.
Anläßlich des 25-jährigen Bestehens veranstalteten wir zum
erstenmal in der Pfarrkirche ein Adventsingen.
Das Jubiläum selbst wurde 1976 mit einem Heimatabend im
Gauschützenheim in Regensburg gefeiert. Am nächsten Tag fand im
Landshuter-Hof die Frühjahrsgauversammlung des Gaues Niederbayern
statt.
Zum zweitenmal in der Vereinsgeschichte konnten wir 1981 anläßlich
unseres 30-jährigen Bestehens unter der Leitung von Kurt Steibl
eine Fahnenweihe miterleben. Das Jubiläum wurde zwei Tage im
Gauschützenheim gefeiert. Als Fahnen-mutter fungierte Anna
Steibl.
Im Rahmen einer Ausflugsfahrt ins Nachbarland Österreich wurde
unser 35 jähriges Vereinsjubiläum gebührend gefeiert.
Im Zuge der Trachtenerneuerung Anfang der 80 ziger Jahre von Dr. A.
Eichenseer bekamen die „Donautaler“ ihre jetzige Tracht.
In der Zeit zwischen 1981 und 1992 nahmen Mitglieder unserer
Tanzgruppe zweimal am Bundesvolkstanztreffen in Stuttgart und
Augsburg und bei einem Volkstanztreffen in Frankreich teil.
Das 40-jährige Gründungsfest feierten wir in der Schlossgaststätte
in Prüfening mit Ehrungen verdienter Mitglieder.
1992 übernahm Hans Wiesbeck nochmals als 1.Vorstand die Leitung des
Vereins und wurde 1994 von Lorenz Steibl abgelöst.
Das 45-jährige Jubiläum nahmen wir zum Anlaß, in der Gaststätte
„Walba“ einen Kirtabaum aufzustellen.
Der Wirt Wolfgang Kleber musste Jahrzehnte zurückblicken, wenn er
an die letzten Kirtabäume bei der „Walba“ denkt. Anfang der 50er
Jahre, so schätzte er, haben die Mattinger vermutlich den letzten
vor der Traditionsgaststätte aufgestellt. Der Trachtenverein
„Donautaler“ ließ zum 45-jährigen Jubiläum diesen Brauch neu
aufleben.
Gezogen wurde der 24 Meter lange Stamm von einem Haflinger und
begleitet von den Trachtenvereinen „Donautaler“, „Holzhacker“
Obertraubling, „Burgbergler“ Donaustauf sowie der FFW Graßlfing und
der Wasserwacht. Die Bezirkstrachtenkapelle Beratzhausen begleitet
den Zug und spielte anschließend im Wirtsgarten auf, dazu zeigte
die neu gebildete Tanzgruppe ihr können.
Zu dieser Zeit entstand auch eine Kinder- und Jugendgruppe, worauf
wir alle sehr Stolz sein können.
1997verbindeten wir unseren Vereinsausflug mit dem Trachtenfest in
Schalkau (Thüringen).
Im Herbst wiederholten wir das Kirtabaumaufstellen.
Bei der Jahreshauptversammlung 1998 wurde unser jetziger Vorstand
Walter Lang in sein Amt gewählt.
1998 verbrachten wir auch zwei herrliche Tage in Niederösterreich,
die uns unvergesslich bleiben werden, organisiert von Lorenz
Steibl.
Da wir unser 50 jähriges Gründungsfest in Kareth feiern werden,
haben wir uns im letzten Jahr der Bevölkerung des Marktes
Lappersdorf im Zuge des Bürgerfestes 2000 mit Volkstänzen
vorgestellt.
2001 konnte unser Trachtenverein gemeinsam mit 29 Vereinen im
Karether Riegerstadl sein 50. jähriges Bestehen feiern.
2002 folgt die Teilnahme am Deutschen Trachtenfest in Wendlingen,
was wir mit einem Vereinsausflug über 2 Tage verbanden.
Zum 01.01.2003 wurde der Vereinssitz nach Kareth verlegt. Seine
neue Heimat hat der Heimat- und Trachtenverein nun im Gasthof
Berghammer gefunden.
Der Mitgliederstand zu Jahresbeginn 2003 sind 50 Trachtler.
Die Vorstandschaft der „Donautaler“ wünscht sich, dass auch in
Zukunft Kinder und Erwachsene bereit sind das Brauchtum und die
Tracht zu pflegen und erhalten.
Treu der Sitt´, Treu der Tracht, Treu der Heimat
